Hygienekonzept

Organisation

Gesellschaft für Soziale Politik und Praxis e.V. –

Forum Demokratie Düsseldorf

Verantwortlich Leitung in Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitenden
Erstellt am 13.05.2020
Aktualisiert am 30.09.2020
Erstellt von   Sabine Kruse

Auf Grundlage der
Handlungshilfe
für einen Hygieneplan zu Coronavirus SARS-CoV-2
Verwaltungs-Berufsgenossenschaft
Stand 28.04.2020
und
den aktuellen Empfehlungen des Robert Koch Instituts und des Schulministeriums NRW

Zielsetzung:

Zielsetzung des vorliegenden Hygieneplans ist der bestmögliche Schutz von Mitarbeitenden und Teilnehmen-den des Forum Demokratie Düsseldorf in Trägerschaft des Gesellschaft für soziale Politik und Praxis e.V. vor einer Übertragung von SARS – COV 2.

Vorbemerkung:

Alle Beschäftigten der Gesellschaft für Soziale Politik und Praxis, Referenten des Forum Demokratie Düsseldorf, sowie Teilnehmende sind darüber hinaus gehalten, sorgfältig die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden bzw. des Robert Koch-Instituts zu beachten.
Über die Hygienemaßnahmen sind das Personal, die Referenten und die Teilnehmenden auf jeweils geeignete Weise zu unterrichten.

1. Maßnahmenkonzept zum Infektionsschutz der Beschäftigte

Vorgaben
Die Verantwortung für die Umsetzung notwendiger Infektionsschutzmaßnahmen trägt der Arbeitgeber. Ziel ist die Verhinderung von Infektionen. Der Schutz von Risikogruppen unter den Beschäftigten ist vorrangig und hat besondere Bedeutung. Hat der Betrieb einen Arbeitsschutzausschuss, koordiniert dieser zeitnah die Umsetzung der zusätzlichen Infektionsschutz-Maßnahmen.

Maßnahmen:
  • Maßnahmenkonzept erarbeiten
  • Koordination der Maßnahmen durch Arbeitsschutzausschuss
  • Betriebsarzt/Betriebsärztin und die Fachkraft für Arbeitssicherheit sind in die Maßnahmenplanung einzubeziehen

2. Arbeitplatzgestaltung und Hygiene

Vorgaben
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen ausreichend Abstand zu anderen Personen halten. Wo dies durch Maßnahmen der Arbeitsorganisation nicht möglich ist, müssen alternative Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Abstandsregelungen verhindern wirksam die Übertragung von Erregern und haben daher eine zentrale Bedeutung.

Maßnahmen
  • Stets ausreichend Abstand (1,5 m) zu anderen Personen halten
  • Berührungen (z. B. Händeschütteln oder Umarmungen) vermeiden
  • In die Armbeuge oder in ein Taschentuch niesen oder husten und das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen
  • Die Hände vom Gesicht fernhalten
  • Regelmäßig Hände mit Wasser und Seife ausreichend lange Waschen (mindestens 30 Sekunden), insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten
  • Arbeitsplätze so nutzen, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann
  • Können Mindestabstände aus zwingenden Gründen nicht eingehalten werden sind mechanische Barrieren (Acrylglas) zu installieren oder es werden Mund-Nase-Bedeckungen, in besonders gefährdeten Arbeitsbereichen als PSA, zur Verfügung gestellt und getragen.
  • Ausreichende Schutzabstände (sollen) müssen auch am Arbeitsplatz (Büro/Produktion usw.) eingehalten werden
  • Mehrfachbelegungen von Räumen sollen vermieden werden
  • Sollten Mehrfachbelegungen unumgänglich sein, sollte die Anzahl von einem/einer Beschäftigen pro 10 qm nicht überschritten werden
  • Aufgrund der Größe des Büroraums dürfen bis auf weiteres nur maximal 2 Mitarbeiterinnen gleichzeitig das Büro des Forum Demokratie Düsseldorf nutzen

3. Homeoffice

Vorgaben
Büroarbeiten sind nach Möglichkeit im Homeoffice auszuführen.

Maßnahmen
  • Homeoffice organisatorisch ermöglichen entsprechend der betrieblichen Erfordernisse und Möglichkeiten

4. Schutzabstand

Vorgaben
Die Nutzung von Arbeitsflächen und Verkehrswegen (u.a. Treppen, Türen, Aufzüge) ist so anzupassen, dass ausreichender Abstand eingehalten werden kann.

Maßnahmen
  • Ausreichenden Abstand gewährleisten
  • Wo erfahrungsgemäß Personenansammlungen entstehen (z.B. Teeküche, Toilette, Aufzug), werden Schutzabstände auf den Stehflächen z.B. mit Klebeband markiert
  • Wo bei Zusammenarbeit der Abstand nicht gewährleistet ist, sind alternative Maßnahmen (Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen) zu treffen

5. Sanitäräume

Vorgaben
Ausreichende Reinigung und Hygiene ist vorzusehen, ggf. sind die Reinigungsintervalle anzupassen.

Maßnahmen
  • Hautschonende Flüssigseifen und Handtuchspender mit Einmalhandtüchern zur Verfügung stellen
  • Die Beschäftigen sind zu ausreichend langem (mind. 30 sec) und gründlichem Händewaschen anzuhalten
  • Anleitung zum Händewaschen an den Waschbecken aushängen
  • Eine mindestens tägliche gründliche Reinigung und Hygiene ist vorzusehen, wenn in dem entsprechenden Zeitraum Veranstaltungen des Forum Demokratie Düsseldorf durchgeführt werden oder das Büro regelmäßig genutzt wird.
  • Ausreichenden Abstand sicherstellen (mindestens 1,5 m)
  • Der Toilettenraum darf immer nur von einer Person gleichzeitig betreten werden.

6. Lüftung

Vorgaben
Regelmäßiges Lüften dient der Hygiene, fördert die Luftqualität und vermindert das Infektionsrisiko.

Maßnahmen
  • Regelmäßige Stoßlüftung alle 30 Minuten, je nach Fenstergröße auch häufiger
  • Wenn das Wetter es zulässt bleiben die Fenster dauerhaft geöffnet. Eine gute Luftzirkulation wird gefördert

7. Infektionschutzmaßnahmen für Außendienst und Transporte

Vorgaben
Auch bei arbeitsbezogenen (Kunden-) Kontakten außerhalb der Betriebsstätte sind soweit möglich Abstände ein-zuhalten. Zusätzlich sind Einrichtungen zur häufigen Handhygiene in der Nähe der Arbeitsplätze zu schaffen.

Maßnahmen
  • Bei Kundenkontakten Mindestabstand (1,5 m) einhalten
  • Möglichst einzeln arbeiten. Falls das nicht möglich ist, feste Teams bilden mit möglichst kleiner Zahl von Beschäftig-ten
  • Auch Fahrzeuge möglichst einzeln oder in festen Teams nutzen
  • Die jeweiligen Fahrzeuge immer den gleichen Personen/Teams zuordnen
  • Fahrten auf ein notwendiges Minimum begrenzen
  • Handhygiene auch beim Kunden sicherstellen, ggf. Desinfektionsmittel, Papiertücher und Müllbeutel im Fahrzeug zur Verfügung stellen
  • Innenräume der Fahrzeuge regelmäßig hygienisch reinigen, Reinigungsintervalle verkürzen
  • Der Personaleinsatz ist so zu planen, dass unabhängig von der Tätigkeit jeweils feste Teams im Büro, in der Pro-duktion, im Außendienst unterwegs ist. Eine Mischung dieser Teams ist zu vermeiden
  • Wenn die Einhaltung des Mindesabstands tätigkeitsbedingt nicht möglich ist, sind weitere Schutzmaßnahmen ( z.B. Mund-Nase-Bedeckungen) einzuhalten

8. Dienstreisen und Meetings

Vorgaben
Dienstreisen und Präsenzveranstaltungen reduzieren.

Maßnahmen
  • Dienstreisen auf ein absolutes Minimum reduzieren und stattdessen Video- und Telefonkonferenzen nutzen
  • Sind Präsenzmeetings unbedingt notwendig, muss ein ausreichender Abstand zwischen den Teilnehmenden gegeben sein
  • Teilnehmendenanzahl bei Präsenzveranstaltungen auf das notwendige Maß begrenzen

9. Arbeitsmittel und Werkzeuge

Vorgaben
Werkzeuge und Arbeitsmittel sind so zu verwenden, dass eine Infektionsgefahr minimiert wird.

Maßnahmen
  • Werkzeuge und Arbeitsmittel personenbezogen verwenden (hier insbesondere Stifte etc.)
  • Regelmäßige Reinigung bei wechselnder Nutzung (z.B. PC, Handwerkzeuge, Kaffeemaschine)
  • Bei größerer Nutzerzahl falls möglich Handschuhe verwenden

10. Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle

Vorgaben
Es sind betriebliche Regelungen zur raschen Aufklärung von Verdachtsfällen auf eine COVID-19-Erkrankung zu treffen.

Maßnahmen
  • Insbesondere Fieber, Husten und Atemnot können Anzeichen für eine Infektion mit dem Coronavirus sein. Hierzu ist bei Verdacht einer Erkrankung im Betrieb eine möglichst kontaktlose Fiebermessung vorzusehen
  • Beschäftigte mit entsprechenden Symptomen sind aufzufordern, das Betriebsgelände umgehend zu verlassen bzw. zuhause zu bleiben. Bis eine ärztliche Abklärung des Verdachts erfolgt ist, ist von Arbeitsunfähigkeit des Beschäftigten auszugehen
  • Beim Auftreten einer bestätigten Infektion (durch Gesundheitsamt) werden Kontaktpersonen Kat. 1 (= > 15 min Kontakt face to face) identifiziert und in Quarantäne geschickt
  • Weitere Kontaktpersonen, z. B. Kontaktpersonen Kat. 2 (gleicher Raum ohne face to face) sind zügig mit dem Infizierten gemeinsam zu ermitteln und ebenfalls zu benachrichtigen und ggf. in Quarantäne zu schicken

11. Mund-Nase-Schutz und Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Vorgaben
Bei unvermeidbarem Kontakt zu anderen Personen bzw. nicht einhaltbaren Schutzabständen sollten Mund-Nase-Bedeckungen, in besonders gefährdeten Arbeitsbereichen als PSA, zur Verfügung gestellt und getragen werden.

Maßnahmen
  • Es sollte bei Bedarf eine Mund-Nase-Bedeckung (MNB) zur Verfügung gestellt werden
  • Mund-Nase-Schutz und in gewissem Ausmaß auch Behelfsmasken (z.B. aus Stoff) vermindern das Infektionsrisiko von Beschäftigten durch Verringerung der Keimzahl in der Ausatemluft (Fremdschutz). Einen geprüften Schutz vor einer Infektion durch andere (Eigenschutz) bieten nur FFP 2 und FFP 3 Masken

12. Medizinische Vorsorge und Schutz besonders gefährdeter Personen

Vorgaben
Medizinische Vorsorge ist den Beschäftigten zu ermöglichen beziehungsweise anzubieten.

Maßnahmen
  • Beschäftigte sollen sich individuell von ihrem Arzt beraten lassen, auch zu besonderen Gefährdungen aufgrund einer Vorerkrankung oder einer individuellen Disposition
  • Die Anordnung und Durchführung von Quarantänemaßnahmen geschieht in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt

13. Unterweisung und aktive Kommunikation

Vorgaben
Über Präventions- und Arbeitsschutzmaßnahmen ist eine umfassende Kommunikation im Betrieb sicherzustellen.

Maßnahmen
  • Schutzmaßnahmen sind zu erklären und Hinweise verständlich (z. B. durch Hinweisschilder, Aushänge, Bodenmarkierungen etc.) zu machen
  • Auf die Einhaltung der persönlichen und organisatorischen Hygieneregeln (Abstandsgebot, „Husten- und Niesetikette“, Handhygiene, PSA, s. o.) ist hinzuweisen

Ergänzende Hygieneregeln im Seminarbetrieb Forum Demokratie Düsseldorf


Persönliche Hygiene:

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion, bzw. die Übertragung durch Aerosole in der Luft. Dies erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber hinaus ist auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, eine Übertragung möglich.
Wichtigste Maßnahmen zur persönlichen Hygiene:

Das Team des Forum Demokratie Düsseldorf bzw. die Referent*innen haben das Hausrecht und haben die Anweisung Teilnehmer*innen bei bestehenden Krankheitsanzeichen umgehend von der Veranstaltung ausschließen.

Das Team des Forum Demokratie Düsseldorf bzw. die Referent*innen haben das Hausrecht und müssen Teilnehmer*innen bei Nichtbeachtung o.g. Regelungen von der Veranstaltung ausschließen.


Raumnutzung und –hygiene:


Handlungsanweisung zum Umgang mit Verdachtsfällen:

Im Falle einer Infektion mit SARS-COV 2 müssen Kontaktpersonen ermittelt wedren können. Das Fo-rum Demokratie Düsseldorf dokumentiert für jede Veranstaltung die Namen und Adressen der Teil-nehmenden und stellt diese im Bedarfsfall und auf Anfrage den örtlichen Gesundheitsämtern zur Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten zur Verfügung.

Information und aktive Kommunikation:

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